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Taylor Made M1 Driver Test

Taylor Made M1 Driver

Wir haben das neue 2016er Flaggschiff von Taylor Made genauer unter die Lupe genommen und den M1 Driver ausgiebig getestet. Wir legen in unseren Tests den Schwerpunkt auf der subjektiven Erfahrung – Wir teilen Ihnen mit, wie wir das Produkt empfanden und erlebten. Zur Unterstützung benutzen wir für unseren Driver Test einen Launch Monitor, um unsere Eindrücke mit objektiven Daten zu ergänzen. Der Driver wurde von Spielern mit Handicap 8 und 22 getestet. Die Schwunggeschwindigkeiten lagen zwischen 95 und 105 mp/h.

Erster Eindruck

Der Taylor Made M1 Driver macht auf den ersten Blick schon einiges her. Der Schlägerkopf ist zweifarbig aufgebaut. Im vorderen Teil, nahe der Schlagfläche hat sich Taylor Made wieder für eine weiße Lackierung entschieden. Im hinteren Teil der Krone schimmert die Karbon-Komponente im Karbon-typischen Wabenmuster durch.

Die Schieberegler in der Sohle machen einen soliden Eindruck. Insgesamt wirkt der TaylorMade M1 Driver sehr sportlich und hochwertig.

Einstell-Möglichkeiten / Handhabung

Leider liegt dem Taylor Made M1 Driver keine Beschreibung bei, welche Einstellungen zu welcher Flugbahn führen. Allerdings sind die Schieberegler in der Sohle (Taylor Made hat diese „T-Track System“ getauft) gut beschriftet und entsprechend leicht fällt die Interpretation, welche Veränderung zu welcher Flugbahn führt.

Der Taylor Made M1 Driver bietet mit seinen zwei Schiebereglern und dem um +/- 2° verstellbaren Loft eine extreme Anzahl an Einstell-Optionen. So lässt sich der Driver auf alle möglichen Schwungeigenschaften abstimmen. In unserem Test benötigten wir nur wenige Veränderungen an den Schiebereglern und der Loft Einstellung um ein sehr gutes Flugergebnis zu erzielen. Das ging sehr schnell und hat – inklusive einiger Schläge zur Verifizierung – nur gut 10 Minuten in Anspruch genommen.

Die Gewichtsverteilung zwischen Schaft / Schlägerkopf ist ausgewogen bis leicht kopflastig. Der Taylor Made M1 Driver fühlt sich im Schwung angenehm neutral an.

Die Ausrichtung des Schlägerkopfes beim Ansprechen fällt durch den Kontrast zwischen der schwarzen Schlagfläche und der weiß lackierten Krone sehr leicht.

Taylor Made M1 Driver Einstellmöglichkeiten und Handhabung

Ballflug

Abhängig von den getroffenen Einstellungen erzeugt der Taylor Made M1 Driver sehr gute Ergebnisse hinsichtlich des Ballflugs. Im Test konnten wir nach kurzer Zeit und Anpassung der Einstellungen gute bis sehr gute Ergebnisse bei der Weite und bei der Abweichung erzielen. Die Variation der Parameter Loft und Gewichtsverteilung im Schlägerkopf gibt hier mit etwas Zeit und Geduld viele Optimierungsmöglichkeiten, gerade was die Relation Carry-Roll anbelangt.

Taylor Made M1 Driver Ballflug

Gefühl im Treffmoment

Der Taylor Made M1 Driver erzeugt bei sauber getroffenen Bällen ein sattes Gefühl im Treffmoment. Nicht mittig getroffene Bälle erzeugen ein minimal „dumpfes“ Gefühl. Uns hat der M1 Driver hinsichtlich Gefühl und Klang im Treffmoment im Test sehr gut gefallen.

Fehlerverzeihung

Mittelmäßig. Der Taylor Made M1 Driver ist ein Driver für Spieler im mittleren und niedrigen Handicap-Bereich. Fehlertoleranz ist hier nicht das wichtigste Kriterium. Dennoch waren auch nicht optimal getroffene Bälle immer noch mit einem akzeptablen Ballflug versehen.

Fakten zum getesteten Modell

Der von uns getestete Taylor Made M1 Driver war im Hersteller-Standard-Zustand und hatte folgende Komponenten:

- Schaft: Fujikura Pro 60 Graphitschaft
- Loft: 10,5°
- Griff: Lamkin Performance
- Inkl. Kunstleder Headcover
- Inkl. Schlüssel zum Einstellen

Unser Fazit /Testergebnis

Der Taylor Made M1 Driver hat uns im Test überzeugt. Der M1 Driver bietet extrem viele Einstellmöglichkeiten, um vielen Spielern ein gutes bis optimales Ball-Flugergebnis zu gewährleisten. Die sportlichen Komponenten (58 Gramm Schaft beim getesteten Regular Flex Modell) machen ihn allerdings eher für sportliche Spieler mit höherer Schwunggeschwindigkeit interessant. Obwohl der M1 Driver viele Einstellungen bietet, ist er nicht zwangsläufig als „Geheimwaffe“ gegen den Slice zu verstehen. Grobe Schwungfehler kann auch der M1 Driver nicht kompensieren. Zur Anpassung an den eigenen Schwung sind die Einstell-Möglichkeiten jedoch sehr gut geeignet.

Die Fehlerverzeihung war in unserem Test recht gut. Nicht mittig getroffene Bälle hatten noch immer eine passable Flugbahn und Weite. Das macht den Taylor Made M1 Driver auch für Spieler interessant, die den Ball nicht gleichmäßig konstant treffen. Natürlich nimmt Güte des Ballflug-Ergebnisses aber deutlich ab, wenn der Ball nicht sauber getroffen wird. Deutlich mehr Spaß haben mit dem Taylor Made M1 Driver dennoch Spieler, die den Ball konstant mittig auf der Schlagfläche treffen. Hinsichtlich des Schaftes erwies sich der Standard Fujikura Pro 60 als sehr gut passende Wahl. Der Schaft bringt im Regular Flex bei Schwunggeschwindigkeiten um 100 mp/h sehr viel Kontrolle und Beschleunigung.

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