Swingolf und Crossovergolf sprechen neue Zielgruppen an

Die Zeiten, in denen Golf als elitäre Sportart nur eine recht kleine Zielgruppe ansprach, sind bereits lange vorbei. Der Golfsport hat sich geöffnet und in den letzten Jahren haben sich diverse Golfvarianten verbreitet, die ein ganz neues und bisher nicht bedientes Publikum ansprechen. Zwei der bekanntesten Beispiele hierfür sind Swingolf und Crossovergolf. Doch was macht diese Varianten so beliebt und worum geht es dabei eigentlich?

Swingolf

Es wird Sie kaum verwundern, dass es auch beim Swingolf darum geht, den Ball ins Loch zu bekommen und das mit so wenigen Schlägen wie möglich. Die meisten übrigen Regeln des Golfsports können Sie beim Swingolf allerdings getrost vergessen. Swingolf wird mit größeren Gummibällen und nur einem Einheitsschläger gespielt. Der Aluschläger hat eine breite Fläche mit drei unterschiedlich gewinkelten Seiten. Auf diese Weise lassen sich mit einem Schläger sowohl Distanzschläge als auch kürzere Schläge und das Putten durchführen. Beim Letzteren muss man den Ball in einem Loch mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern versenken.

Gespielt wird entweder auf 9-Loch- oder auf 18-Loch-Anlagen. Die Distanzen der Löcher sind beim Swingolf jedoch deutlich geringer als beim klassischen Golf. So kommen alle 18 Löcher zusammengenommen gerade einmal auf rund 3 km Distanz mit einem Par von 72. Auf ein Handicap wird natürlich auch beim Swingolf nicht verzichtet. Von den meisten Spielern wird ein einstelliges Handicap angestrebt.

Crossovergolf

Wenn Ihnen Swingolf schon zu sehr vom klassischen Golf abweicht, dann wird Crossovergolf für Sie eine vollkommen andere Sportart sein. Zwar hat man auch hier einen Schläger in der Hand und spielt mit einem Ball, alles Weitere ist aber deutlich anders. Crossovergolf bindet sich selbst nicht an vorgegebene Plätze. Theoretisch kann es überall gespielt werden, praktisch sollte man Crossovergolf natürlich nur in dafür vorgesehenen Arealen spielen, da die Verletzungs- und Zerstörungsgefahr ansonsten zu groß ist. Gespielt werden darf mit jedem erdenklich Schläger, der Ball ist in der Regel ein üblicher Golfball. Wo das Loch liegt, bestimmen die Spieler selbst. Es kann beim Crossovergolfen sogar vorkommen, dass das „Loch“ gar kein Loch ist, sondern ein alter Durchgang durch den hindurch gespielt werden muss oder ähnliches. Der Kreativität sind hier so gut wie keine Grenzen gesetzt.

In erster Linie steht beim Crossovergolfen der Spaß im Vordergrund. Wie viele Schläge Sie brauchen, bis der Ball das vorgegebene Ziel erreicht hat, ist nebensächlich.

Swingolf und Crossovergolf lassen sich natürlich auch kombinieren. Verlagert man das Ganze dann noch ins Büro, ist man beim Bürogolf. Vor einiger Zeit haben wir übers Bürogolfen bereits einen Artikel veröffentlicht. Sollten Sie ihn damals verpasst haben, können Sie hier noch einmal nachlesen.